Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
(Stand: Januar 2026)
Allrounder – Michael Stütz ,
Frankenberger Str. 139 ,
09131 Chemnitz ,
Deutschland
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Angebote und Dienstleistungen zwischen Allrounder – Michael Stütz (nachfolgend „Dienstleister“) und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“).
Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) als auch gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB), soweit nichts anderes ausdrücklich bestimmt ist.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, sie wurden ausdrücklich schriftlich anerkannt.
Diese AGB entsprechen den Anforderungen der §§ 305 ff. BGB sowie der EU-Verbraucherrechte-Richtlinie (2011/83/EU).
2. Preisgestaltung
Die Preise für die angebotenen Dienstleistungen richten sich nach der jeweils gültigen Preisliste oder nach dem individuell erstellten Angebot des Dienstleisters.
Der Dienstleister behält sich vor, Preise je nach Leistungsumfang, Aufwand, Schwierigkeitsgrad oder Projektgröße individuell zu kalkulieren.
Alle angegebenen Preise verstehen sich in Euro (€) und – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Preisänderungen bleiben vorbehalten, sofern sie vor Vertragsabschluss mitgeteilt oder im Angebot klar ersichtlich sind.
Festpreisvereinbarungen sind möglich, sofern diese schriftlich im Angebot oder in der Auftragsbestätigung festgelegt werden.
2a. Materialkalkulation und Abrechnung
Soweit im Angebot Materialpreise auf Schätzungen oder Vorkalkulationen beruhen, erfolgt die Endabrechnung auf Grundlage der tatsächlich angefallenen Beschaffungskosten.
Bei geringeren tatsächlichen Materialkosten wird die Differenz dem Auftraggeber gutgeschrieben. Der Dienstleister ist berechtigt, 5 % der Differenz als pauschale Organisations- und Beschaffungsumlage einzubehalten.
Diese Umlage gilt als Vergütung für den administrativen, logistischen und zeitlichen Aufwand der Materialbeschaffung und ist unabhängig von Rabatten oder Preisnachlässen seitens der Lieferanten.
3. Zahlungsbedingungen und Anzahlungen
Ab einer Auftragssumme von 500 € ist eine Anzahlung in Höhe von 15 % der Gesamtsumme fällig.
Ab einer Auftragssumme von 1.000 € ist eine Anzahlung in Höhe von 25 % der Gesamtsumme fällig.
Die Anzahlung gilt als Auftragsbestätigung durch den Kunden.
Die Anzahlung ist dann Fällig wenn ein Festpreis/Pauschalpreis festgelegt wurde oder ein Angebot angenommen wird, bei Stundenweiße Abrechnung kann eine Individuelle Anzahlung vereinbart werden.
Nach Eingang der Anzahlung verpflichtet sich der Dienstleister, zeitnah eine schriftliche Auftragsbestätigung per E-Mail oder WhatsApp zu übermitteln und mit dem Auftrag / der Dienstleistung zu beginnen.
Der Restbetrag ist spätestens 7 Tage nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.
Bei Neukunden ist der Restbetrag sofort nach Fertigstellung des Auftrags beziehungsweise nach Übergabe der Rechnung in bar zu begleichen. Diese Zahlungsmodalität dient dem Nachweis der Liquidität.
3a. Zahlungsverzug, Leistungsverweigerung und Zurückbehaltungsrecht
Sind Forderungen des Dienstleisters aus einem bestehenden oder bereits abgeschlossenen Vertragsverhältnis fällig und nicht vollständig beglichen, ist der Dienstleister berechtigt, seine gesetzlichen Rechte wegen Zahlungsverzugs uneingeschränkt geltend zu machen.
Hierzu gehören insbesondere das Zurückbehaltungsrecht nach § 273 BGB sowie, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, die Einrede des nicht erfüllten Vertrages nach § 320 BGB.
Der Dienstleister ist insbesondere berechtigt, weitere noch nicht erbrachte Leistungen, Folgeaufträge, zusätzliche Leistungen, Erweiterungen, Änderungen, Wartungs- und Unterstützungsleistungen sowie die Annahme neuer Aufträge bis zur vollständigen Begleichung fälliger und unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Forderungen zurückzuhalten bzw. abzulehnen, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Verpflichtungen entgegenstehen.
Die Geltendmachung eines gesetzlichen Zurückbehaltungs- oder Leistungsverweigerungsrechts erfolgt ausschließlich im Umfang der gesetzlichen Voraussetzungen. Gesetzliche Rechte des Kunden werden durch diese Regelung weder ausgeschlossen noch unzulässig eingeschränkt.
3b. Anwendungsentwicklung, Software- und IT-Leistungen
Bei Leistungen im Bereich der Anwendungsentwicklung, Softwareentwicklung, Softwareanpassung, Installation, Einrichtung, Konfiguration, Wartung und sonstiger IT-Dienstleistungen richtet sich der geschuldete Leistungsumfang nach der jeweils getroffenen Vereinbarung, dem Auftrag, Angebot oder der Auftragsbestätigung.
Ein Sachmangel liegt nur vor, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Maßgeblich sind insbesondere die vereinbarte Beschaffenheit sowie die vertraglich vorausgesetzte Verwendung der jeweiligen Leistung gemäß § 633 BGB.
Funktionsbeeinträchtigungen, Verzögerungen, Abstürze oder sonstige Störungen, deren Ursache nicht in der vom Dienstleister erbrachten Leistung liegt, stellen keinen Mangel der Leistung des Dienstleisters dar. Dies gilt insbesondere, soweit die Ursache nachweislich oder überwiegend in der beim Kunden vorhandenen Hardware, unzureichenden Systemressourcen, dem Betriebssystem, Treibern, Fremdsoftware, Netzwerk- oder Internetverbindungen, Sicherheitssoftware, Änderungen durch den Kunden oder durch Dritte oder sonstigen technischen Voraussetzungen im Verantwortungsbereich des Kunden liegt.
Der Kunde hat dem Dienstleister die zur Prüfung einer behaupteten Funktionsstörung erforderlichen Informationen und, soweit technisch erforderlich und zumutbar, Zugang zu den betroffenen Systemen zu ermöglichen.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass kein Mangel der vom Dienstleister geschuldeten Leistung vorliegt, insbesondere weil die Ursache außerhalb des Verantwortungsbereichs des Dienstleisters liegt, besteht kein Anspruch auf kostenfreie Mängelbeseitigung. Weitergehende Prüfungs-, Anpassungs-, Reparatur- oder Unterstützungsleistungen können in diesem Fall als gesondert zu vergütende Leistungen beauftragt und abgerechnet werden.
Bestehen gleichzeitig fällige und unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Zahlungsrückstände des Kunden, bleiben die gesetzlichen Rechte des Dienstleisters aus § 273 BGB, § 320 BGB sowie wegen Zahlungsverzugs unberührt. Die Erbringung weiterer freiwilliger, zusätzlicher oder nicht bereits gesetzlich geschuldeter Leistungen kann im gesetzlich zulässigen Umfang bis zum Ausgleich der Zahlungsrückstände zurückgehalten werden.
Gesetzliche Mängel- und Nacherfüllungsrechte des Kunden bleiben unberührt. Soweit ein tatsächlich bestehender gesetzlicher Nacherfüllungsanspruch besteht, gelten die hierfür maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 634 und 635 BGB.
4. Vertragsabschluss
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde das Angebot schriftlich, per E-Mail, WhatsApp oder mündlich annimmt und – sofern eine Anzahlung vereinbart wurde – diese leistet.
Änderungen, Ergänzungen oder Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung des Dienstleisters.
5. Leistungsumfang und Ausführung
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
Der Dienstleister ist berechtigt, zur Vertragserfüllung Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen, sofern dadurch die Interessen des Kunden nicht beeinträchtigt werden.
Liefer- oder Fertigstellungstermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden.
6. Haftung
Der Dienstleister haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
Eine Haftung für Datenverluste, mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.
7. Verbraucherrechte und Widerruf
Soweit der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, gelten die Bestimmungen der EU-Verbraucherrechte-Richtlinie (2011/83/EU) und der §§ 312 ff. BGB über Fernabsatzverträge und Widerrufsrechte.
Über das konkrete Widerrufsrecht wird der Verbraucher vor Vertragsabschluss gesondert informiert.
8. Streitbeilegung / Online-Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit:
👉 https://ec.europa.eu/consumers/odr
Der Dienstleister ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Bei Unstimmigkeiten wird eine einvernehmliche Lösung angestrebt.
9. Freunde- und Partnerseite
Die auf der Freunde- und Partnerseite der Homepage michael-stütz.de genannten Personen, Unternehmen oder Organisationen werden ausschließlich auf Grundlage einer vorherigen schriftlichen Vereinbarung aufgeführt. Diese Vereinbarung regelt insbesondere die Art und den Umfang der Nennung sowie gegebenenfalls die Verwendung von Namen, Logos oder Verlinkungen. Die Zustimmung zur Nennung kann von den genannten Personen oder Unternehmen jederzeit ohne Angabe von Gründen schriftlich widerrufen werden. Im Falle eines Widerrufs verpflichtet sich der Betreiber der Homepage, die entsprechende Nennung innerhalb einer angemessenen Frist von der Website zu entfernen.
10. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Chemnitz.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
Widerrufsbelehrung / Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Allrounder – Michael Stütz
Frankenberger Str. 139
09131 Chemnitz
E-Mail: info@michael-stütz.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der
Lieferung als die von uns angebotene Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts.
Das Widerrufsrecht besteht nicht bzw. erlischt vorzeitig, bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Dienstleister die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen wurde, nachdem der
Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Vertrag vollständig erfüllt ist, zur Lieferung von individuell angefertigten Waren oder solchen,
die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind, bei digitalen Inhalten (z. B. Software, Dateien, Daten), die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, sobald mit der Ausführung begonnen wurde und der Kunde zuvor zugestimmt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert.